Im Weiten der Vogel
Im Weiten der Vogel, sich werfend, ein Pfeil.
Wovor auf der Flucht? Vor welcher Wut?
Verscheucht ihn der Winter? Entrann er der Glut?
Hilf Himmel, dass kein Zyklon ihn ereil,
aus brodelndem Schlot kein giftiger Rauch,
dass er im Strom des Verfließens behalt
noch lange die leichte, die schöne Gestalt,
sein Fliegen sich wiederhole, ein Hauch.
Die Flügel gebreitet, gleitet er hin
auf kreisenden Winden, steuert geschickt,
geführt vom Auge, das denkend erblickt.
Im Weiten der Vogel trägt unsern Sinn,
die Erde zu schonen als freundlichen Raum,
als wogendes Feld und blühenden Baum.
2007
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